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Kaufnebenkosten

Was gehört alles zu den Kaufnebenkosten?

Neben dem Kaufpreis fallen weitere Kosten an, die viele unterschätzen. Wir geben einen verständlichen Überblick über Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision.

Redaktion Die Immobilienfinanzierer09. August 20264 Min. Lesezeit

Warum Kaufnebenkosten oft unterschätzt werden

Die Kaufnebenkosten kommen zum Kaufpreis hinzu und werden in der Regel nicht finanziert. Sie sollten aus Eigenkapital gezahlt werden. Werden sie nicht eingerechnet, reicht das Budget oft nicht aus.

Die Bestandteile der Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist bundesländerabhängig und liegt zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Sie ist der größte Einzelbestandteil der Kaufnebenkosten.

Notar- und Grundbuchkosten

Notar und Grundbuchamt berechnen nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz. Typischerweise liegen diese Kosten zusammen bei etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises.

Maklerprovision

Wird eine Immobilie über einen Makler erworben, fällt eine Provision an. Die Höhe ist verhandelbar und regional unterschiedlich. Bei privaten Verkäufern kann die Provision entfallen.

Gesamthöhe der Kaufnebenkosten

Je nach Bundesland und Maklerbeteiligung liegen die Kaufnebenkosten typischerweise zwischen 10 % und 15 % des Kaufpreises. Unser Kaufnebenkostenrechner ermittelt die Kosten für Ihr Bundesland.

Häufige Fragen

In der Regel nein. Banken erwarten, dass die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital gezahlt werden.

Persönlich prüfen lassen

Dieser Artikel bietet eine erste Orientierung. Für eine verbindliche Einschätzung Ihrer individuellen Situation sprechen Sie uns an.

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